Staatliches Siegel

So teuer wird Tierwohl in der Schweinehaltung


Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) gibt einen Überblick über die Kosten des neuen Tierwohllabels. Die höchste Stufe könnte den Verkaufspreis im Lebensmitteleinzelhandel um 50 Prozent steigern.

Die DLG legt interessante neue Zahlen zur Schweinehaltung vor. In einer Übersicht werden die verschiedenen Haltungsformen des staatlichen Tierwohllabels – von gesetzlich bis zur dritten Stufe – erklärt und anhand der Kosten und der vorgeschriebenen Maßnahmen verglichen. Als Ausgangswert gilt der gesetzliche Standard. In die Berechnung fließen Lohn-, Gebäude- und Direktkosten wie Futter oder Tierarzt ein. Daraus errechnen sich die Gesamtkosten je Tierwohlstufe. Aufgeführt ist schließlich auch der sich daraus ergebende Kilopreis im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) .

Laut der Berechnung der DLG könnten die Kosten für Schweinefleisch unter der höchsten Tierwohlstufe 3 bis um die Hälfte steigen.
Bild: DLG
Laut der Berechnung der DLG könnten die Kosten für Schweinefleisch unter der höchsten Tierwohlstufe 3 bis um die Hälfte steigen.


Mit jeder Haltungsform wachsen die Kosten. So endet die Dritte Stufe des staatlichen Tierwohllabels mit einem LEH-Verkaufspreis von 21,90€, also einem um 46 Prozent höheren Preis im Vergleich zum gesetzlichen Standard. Dieses und alle anderen Merkblätter der DLG finden sie hier.

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