Staatliches Tierwohllabel

Tierwohl wartet auf neue Bundesrgierung

Das staatliche Tierwohllabel soll freiwillig bleiben. Wirkliche Entscheidungen fallen aber erst nach der Regierungsbildung. 

Schnellen Fortschritten beim Thema staatliches Tierwohllabel erteilt das Landwirtschaftsministerium in Berlin eine Absage. Das geht aus einem Artikel der neuen Osnabrücker Zeitung hervor. 

Weitere gesetzgeberische Schritte sollen erst unternommen werden, wenn die neue Bundesregierung steht, heißt es demzufolge aus dem Bundesagrarministerium. Damit steht laut NOZ auch fest, dass Kompromisse, die in den Jamaika-Verhandlungen in Sachen Tierwohl gefunden wurden, keine Rolle spielen. Teil der Sondierungsgespräche waren, dass die Haltungsbedingungen von Tieren verpflichtend auf der Fleischverpackung erkennbar sein sollen. Das freiwillige staatliche Tierschutzlabel sollte außerdem verpflichtend und innerhalb der Legislaturperiode umgebaut werden. Die NOZ zitiert die Jamaika-Sondierungsunterlagen: „Das zunächst freiwillige, staatliche Tierwohllabel wollen wir noch innerhalb der Legislatur zu einer verbindlichen europarechtskonformen Haltungskennzeichnung weiterentwickeln."

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