Stallgeruch

KTBL erhält rund 9 Mio. Euro zur Emissionsminderung

Prof. Eberhard Hartung, Präsident des KTBL, und Dr. Martin Kunisch, Hauptgeschäftsführer des KTBL, bekamen den Förderbescheid von Bundesministerin Julia Klöckner (V.l.n.r.) überreicht.
Bild: KTBL
Prof. Eberhard Hartung, Präsident des KTBL, und Dr. Martin Kunisch, Hauptgeschäftsführer des KTBL, bekamen den Förderbescheid von Bundesministerin Julia Klöckner (V.l.n.r.) überreicht.

Die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat dem Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschat (KTBL) einen Förderbescheid im Umfang von 8,9 Mio. € überreicht. Damit soll das Kuratorium ein Projekt zur Emissionsminderung in der Nutztierhaltung betreiben. 

Mit dem Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) soll das Projekt Emissionsminderung Nutztierhaltung, kurz „EmiMin“ betrieben werden. So sollen durch baulich-technische Maßnahmen die Emissionen, darunter Ammoniak und Methan, eines Stalls reduziert werden. Dadurch möchte das KTBL den Zielkonflikt zwischen Tier- und Umweltschutz entschärfen.

Ein Großteil der 8,9 Mio. € sind daher für bauliche Investitionsmaßnahmen gedacht. Doch auch die Messungen nach dem VERA-Messprotokoll werden Geld verschlingen: Sie kosten ziwschen 100.000 bis 150.000 €. Das KTBL koordiniert das Projekt, das auf fünf Jahre ausgelegt ist.

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