Straßengebühren

Bauernmaut im Bundesrat


Bild: Pixabay / andreas160578

Ab Januar 2019 gelten neue Mautsätze für Lkw auf Autobahnen und Fernstraßen. Die Einnahmen fließen in den Straßenbau.

Nachdem der Deutsche Bundestag die höheren Mautgebühren Mitte Oktober verabschiedet hat, berät über den Gesetzentwurf am kommenden Freitag der Bundesrat. Mit Erdgas betriebene Lkw sowie Elektro-LKW sind bis 2020 von der Maut befreit, ebenso land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.  In den neuen Mautsätzen werden künftig die Kosten der Lärmbelastung und Luftverschmutzung berücksichtigt. Gewichtsklassen als zusätzliche Berechnungsgrundlage sollen die Verursachergerechtigkeit im Vergleich zu den bisherigen Achsklassen erhöhen: Sie entlasten leichtere Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht zwischen 7,5 und 18 t und kommen zum Beispiel handwerklichen Betrieben zugute.

Die Höhe der Lkw-Maut orientiert sich an den Kosten für Bau, Betrieb und Instandhaltung des Straßennetzes. Für den Zeitraum 2019 bis 2022 rechnet das Bundesverkehrsministerium mit Mehreinnahmen von knapp 4,2 Mrd. €, die zweckgebunden in die Straßeninfrastruktur fließen.

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