Straßengebühren

Bundesrat beschließt höhere Mautsätze


Bild: Pixabay / hpgruesen

Zum Jahresbeginn 2019 werden die Mautsätze für den LKW-Verkehr erhöht. Landwirtschaftliche Fahrzeuge bleiben überwiegend befreit.

In seiner heutigen Sitzung billigte die Länderkammer einen Beschluss des Bundestages vom 2. November 2018 für höhere Mautsätze für LKW auf Autobahnen und Fernstraßen. Begründet wird die Maßnahme mit der Berücksichtigung der Kosten durch Lärmbelastung und Luftverschmutzung. Ausgenommen davon bleiben LKW mit Elektroantrieb. Auch mit Erdgas betriebene LKW bleiben bis zum Jahr 2020 von den neuen Sätzen befreit. 

Auch land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge bleiben bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von der Maut ausgenommen. Diese Ausnahme entspreche einer Forderung des Bundesrates und sei im ursprünglichen Regierungsentwurf nicht vorgesehen, teilt das Gremium mit.

Die Höhe der Lkw-Maut orientiere sich an den Kosten für Bau, Betrieb und Instandhaltung des Straßennetzes. Diese Kosten würden in regelmäßigen Abständen durch sogenannte Wegekostengutachten ermittelt. Auf Basis des neuen Gutachtens werden daher die Mautsätze nun aktualisiert. Für den Zeitraum 2019 bis 2022 rechnet das Bundesverkehrsministerium nach Angaben des Bunderates mit Mehreinnahmen von knapp 4,2 Milliarden Euro, die zweckgebunden in die Straßeninfrastruktur fließen sollen.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats