Mehr Mastschweine wurden im November in Deutschland gezählt.
Hans Udry / pixelio.de
Mehr Mastschweine wurden im November in Deutschland gezählt.

Die Zahl der in Deutschland gehaltenen Schweine hat sich im Laufe des Jahres 2017 wieder leicht erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich der Tierbestand verringert.

Insgesamt 27,5 Millionen Schweine standen Anfang November 2017 in Stallanlagen in Deutschland, berichtet das Statistische Bundesamt Destatis am Mittwoch. Danach belegt die aktuelle Viehbestandzählung vom 3. November 2017 im Vergleich zur Erhebung im Mai 2017 eine Zunahme der Bestände um 1,4 Prozent oder knapp 380.000 Tiere. Verglichen mit November 2016 schlägt allerdings ein Rückgang der Bestände um gut 180.000 Tiere oder 0,6 Prozent zu Buche.

Der Zuwachs zwischen Mai und November 2017 betrifft insbesondere den Bereich der Mastschweine mit einem Lebendgewicht größer 80 bis 110 kg. Im darunter liegenden Bereich hat sich die Zahl der als „Jungschweine" klassifizierten Tiere im Vergleich zur Zählung im Mai 2017 dagegen um 1,5 Prozent oder gut 83.000 Tiere vermindert.

Mehr Ferkel

Mit rund 8 Millionen Tieren zeigt sich die Zahl der Ferkel im Vergleich zu den Zahlen im Mai um 1,6 Prozent erhöht, und dies bei einer um rund 0,1 Prozent auf rund 1,9 Millionen reduzierten Zahl der Zuchtsauen.  

Weiterhin rückläufig ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit Schweinehaltung. Sie hat sich im Vergleich zum Mai 2017 um weitere 400 auf 23.500 Betriebe im November 2017 verringert. Vor zwei Jahren im November 2015 wurden von Destatis noch 25.700 schweinehaltende Betriebe ausgewiesen.

Knapp 6 Prozent weniger Betriebe in Bayern

Einen deutlichen Rückgang der Schweine haltenden Betriebe meldet das Bayerische Landesamt für Statistik in München in Anknüpfung an die Bestandserhebung. Demnach gab es zum 3. November 2017 im Freistaat rund 5.100 Schweine haltende Betriebe, die einen Mindestbestand von 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen aufwiesen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 5,7 Prozent.

Der Schweinebestand im Freistaat nahm gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent auf 3, 3 Millionen Tiere ab. In etwa auf Vorjahresniveau liegt mit knapp 1,6 Millionen Tieren der Bestand an Mastschweinen und mit 236.700 Tieren der Bestand an Zuchtsauen. Ein leichter Zuwachs konnte beim Ferkelbestand verzeichnet werden. So stiegen die Ferkelzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 6.900 auf 905.900 Tiere an. Dies entspricht einem Zuwachs von 0,8 Prozent. Deutlich rückläufig waren demgegenüber die Bestände an Jungschweinen. Hier wurde ein Rückgang von 8,7 Prozent  auf 565.600 Jungschweine ermittelt.

 

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