Tierhaltung

BMEL gibt ökologische Vorrangflächen frei


Grünschnitt ist laut heutigem Kabinettsbeschluss auf ökologischen Vorrangflächen erlaubt. Vorausgesetzt die Länder können witterungsbedingten Futtermangel nachweisen.

Die Länder dürfen laut heutigem Kabinettbeschluss ökologische Vorrangflächen zur Futternutzung freigeben. Vorraussetzung ist, dass zu geringe Regenfälle zu einem Mangel an Futter für die Nutztiere geführt haben. Die Flächen dürfen dort entsprechend zur Beweidung oder zum Grünschnitt genutzt werden. Die heutige Entscheidung aus Berlin geht noch über die Freigaben von Brachflächen hinaus, zu der sich einige Bundesländer bereits Anfang Juli wegen des Futtermangels entschlossen hatten. 

Unter normalen Umständen müssen die Zwischenfrüchte oder das Grünland auf ökologischen Vorrangflächen von Oktober bis Januar, teilweise länger, auf der Fläche bleiben. Lediglich Schafe oder Ziegen dürfen dort weiden.

Durch den heutigen Beschluss des Kabinetts wird in diesem Zeitraum eine Schnittnutzung erlaubt. Die Regelung gilt lediglich bis Anfang des Jahres 2020.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats