Ferkelkastration

Mortler plädiert für Übergangszeit


Die agrarpolitische Sprecherin der CSU im Bundestag, Marlene Mortler, plädiert für eine verlängerte Übergangsfrist zur Einführung einer Alternative für die betäubungslose Ferkelkastration. Mit dem Thema beschäftigt sich heute der Bundesrat.

"Auch mein Ziel ist es, dass wir künftig auf die betäubungslose chirurgische Kastration verzichten können" sagt Mortler in einer aktuellen Stellungsnahme. Doch derzeit fehlen den Landwirten gesetzlich zugelassene und praxistaugliche Alternativen, äußert sie. Bis diese zur Verfügung stehen und die offenen Fragen geklärt sind, sei die Politik gefordert, die Übergangszeit auszuweiten. Andernfalls mache sie sich zum Totengräber der deutschen Sauenhaltung, lautet die Position der Bundestagsabgeordneten.

Es könne nicht sein, dass die sauenhaltenden Betriebe in Deutschland die Rechnung für die bestehende mangelnde politische Kompromissbereitschaft bezahlen. Daher appelliere sie an die Vernunft der Bundesratsmitglieder, der vorgeschlagenen Fristverlängerung nicht länger entgegen zu stehen.
 

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  1. maximilian
    Erstellt 6. September 2018 21:55 | Permanent-Link

    Frau Mortler ignoriert mit ihrer Forderung unsere verfassungsmäßige Ordnung.

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