Tierseuche

Erster ASP-Fall auf den Philippinen


Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus und hat nun den ostasiatischen Inselstaat erreicht. Die Importkontrollen sollen nun verstärkt werden.

In mindestens sieben Dörfern in der Nähe der Hauptstadt Manila ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Nachdem die Fälle durch Laborbefunde bestätigt wurden, leitete die Regierung Maßnahamen ein, die eine Ausbreitung der Seuche verhindern sollen. Die für Schweine hochansteckende Krankheit hat nach China, Vietnam, der Mongolei, Kambodscha, Laos und Nordkorea nun ein weiteres asiatisches Land erreicht. Nach Berichten lokaler Medien wurden auf Farmen in den Rizal und Bulacan 7.400 Schweine getötet. Das Landwirtschaftsministerium überprüfe Berichte von weiteren Fällen in anderen Gebieten, bei denen ebenfalls ein Verdacht auf ASP-Infektionen besteht.

Der Ausbruch veranlasste die Behörden des Landes, die Kontrollen an den Flughäfen und Häfen zu verstärken, um den illegalen Import von Schweinefleisch zu unterbinden. Das Land ist zur Deckung seines Bedarfs auf Einfuhren angewiesen. Die EU lieferte im ersten Halbjahr 2019 knapp 140.000 t in das Land, das damit in der Exportstatistik den vierten Platz nach China, Japan und Südkorea einnimmt.

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