Trockenheit

EU-Kommission macht Vorschläge


Die Auflagen für die ökologischen Vorrangflächen werden wegen der Futtermittelknappheit weiter gelockert. Die EU-Kommission lässt Einzelkulturen als Zwischenfrüchte zu und ändert wegen der Trockenheit bestimmte Fristen.

Die Brache wurde bereits in acht EU-Mitgliedstaaten für Futterzecke freigegeben. Jetzt kommt auch Frankreich hinzu. Die EU-Kommission legt jetzt einen Vorschlag vor, nach dem auch die Aussaat von einzelnen Kulturen als Zwischenfrucht erlaubt werden soll und nicht nur von Mischungen. EU-Mitgliedstaaten, in denen Zwischenfrüchte nur acht Wochen auf dem Acker bleiben und dann eine Winterfrucht für Futterzecke zugelassen ist, dürfen diese Frist verkürzen. Für Deutschland gilt das nicht, da dort Zwischenfrüchte eigentlich bis Februar auf dem Feld bleiben müssen. In Deutschland befindet sich ebenfalls eine Fristverkürzung für die Zwischenfrüchte in den letzten Zügen der nationalen Abstimmung, und zwar auf Grundlage der bereits bestehenden EU-Gesetzgebung. Zudem legt die EU-Kommission ihren Vorschlag für die vorzeitige Auszahlung von Direktzahlungen und für die Fördergelder in der 2. Säule vor. 17 EU-Mitgliedstaaten haben sich bisher für die erhöhten Vorschüsse im Oktober angemeldet, Deutschland nicht.

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