US-Wetterkapriolen

Alaska wärmer als Florida


Die Witterung in den Vereinigten Staaten scheint verrückt zu spielen. Jetzt steht auch noch ein neuer Wintersturm bevor.

Der Osten der USA und der Nordosten Kanadas liegen unter einer Kälteglocke. Derzeit entwickelt sich im Osten der USA ein neuer Sturm, ein ‚Bombenzyklon‘ (bomb cyclone). Im Westen und vor allem in Alaska ist es derweil ungewöhnlich warm, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster. In Jacksonville (Florida) sei es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit minus 1 Grad Celsius kälter als in Anchorage (Alaska) mit plus 1 Grad Celsius gewesen.


Eine Störung des stratosphärischen Polarwirbels hat laut IWR für den heftigen Kälteeinbruch im Osten der USA sowie auch in Kanada gesorgt. Gleichzeitig gibt es eine Wärmewelle im Westen und Nordwesten (Alaska). Nun droht im US-Osten neues Ungemach. Die Kälte auf dem Festland und die Nähe zum warmen Golfstrom bilden den Mix, aus dem extreme Tiefdruckgebiete (bomb cyclone) mit Sturm und Orkanböen entstehen.

Dieser Wintersturm wird bei seinem Zug entlang der US-Ostküste nach Norden immer stärker und sorgt teils für heftigen Schneefall. Auf der westlichen Rückseite des Sturmtiefs wird erneut kalte Luft aus dem Norden angezapft und Richtung Süden transportiert, beschreibt IWR die aktuelle Situation weiter.

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