USDA-Outlook-Konferenz

US-Maisbestände sinken


Die Maisbilanz in den USA ist kurz und knapp: Die Produktion, die Exporte und der Verbrauch werden 2019/20 in den USA steigen. Die Bestände gehen zurück. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) gibt am Freitag erste Zahlen zum Maismarkt in den USA für 2019/20 bekannt.

Die US-Farmer bauen zur Ernte 2019 wieder mehr Mais an. Das US-Landwirtschaftsministerium bezieht sich auf dem Outlook-Forum in Washington auf die aktuellen Zahlen im NASS-Report zu den Aussaatflächen. Darin wird die Maisfläche mit 92 Mio. acres (40 Mio. ha) angegeben. Die Maiserzeugung könnte auf 14,9 Mrd. bushel steigen, das wäre etwas mehr als im Vorjahr. Der Verbrauch für Ethanol dürfte stabil bleiben. Ein Anstieg ist nicht möglich, weil die Beimischungsrate in den USA leicht zurückgenommen wurde. Die Maisausfuhren nehmen nur geringfügig mit 2,4 Mrd. bushel zu. Etwas weniger Mais dürfte zum Ende des Wirtschaftsjahres am 30. Juni 2020 in den US-Silos liegen mit 1,6 (1,7) Mrd. bushel. Die Maiskurse für die US-Farmer dürften laut USDA mit 3,65 US-$/bushel im Jahresdurchschnitt leicht höher ausfallen als 2018.

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