Lader in der K+S-Grube Hattorf
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Lader in der K+S-Grube Hattorf

Nach sieben Jahren ist es amtlich: Die Halde für den Kalistandort Hattorf darf erweitert werden. K+S spricht von "Zukunftssicherheit".

Das Regierungspräsidium Kassel hat den Antrag auf Erweiterung der Rückstandshalde am K+S-Standort Hattorf, östlich von Bad Hersfeld, genehmigt. Die neue Entsorgungssicherheit für feste Produktionsrückstände sei eine wesentliche Voraussetzung für den Betrieb des Kaliwerkes, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Den Mitarbeitern des Standortes, aber auch dem ganzen Unternehmen gibt die jetzt erteilte Genehmigung ein gutes Stück Zukunftssicherheit“, betont der K+S-Vorstandsvorsitzende Dr. Burkhard Lohr. Nach sieben Jahren sei das Unternehmen dem Ziel, für die Rohsalzverarbeitung die volle Kapazität ohne Einschränkung durch Entsorgungsengpässe nutzen zu können, einen großen Schritt näher gekommen, so Lohr, der nun auch Rückenwind beim Thema Abwasserentsorgung spürt. Zumindest spricht er von "einem guten Weg" bei diesem weiteren Entsorgungsproblem. Die Produktion hängt maßgeblich von der Entsorgung von festen und flüssigen Produktionsrückständen ab.


Die Genehmigung bezieht sich auf eine rund 27 Hektar große Fläche nordwestlich der bestehenden Halde. Sie bietet Raum für fünf bis sechs Jahre. Darüber hinaus prüfen die Behörden einen Antrag für die zweite Phase der Haldenerweiterung, die bis Anfang der 40er Jahre reichen soll.

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