Wettbewerb

US-Farmer erntet 38,6 t/ha Mais


Über die Maisfelder des diesjährigen Gewinners sind die Unwetterwolken meist hinweggezogen.
Foto: NCGA Pictures
Über die Maisfelder des diesjährigen Gewinners sind die Unwetterwolken meist hinweggezogen.

Der jährliche Wettbewerb des US-Maisverbandes bringt einen neuen Rekordertrag. Der Sieger steht zum vierten Mal an der Spitze.

Mit einem Hektarertrag von 38,6 t/ha Körnermais hat der Farmer David Hula aus Charles City im US-Bundesstaat Virginia im diesjährigen Ertragswettbewerb der National Corn Growers Association (NCGA) die Mitstreiter weit hinter sich gelassen. Zum Vergleich: Der Durchschnittsertrag im gesamten Wettbewerb, den der Verband bereits zum 55. Mal durchführt, lag 2019 bei 24 t/ha. Allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass sich die Farmer in verschiedenen Kategorien miteinander messen. Hula hat seine Ergebnisse mit Beregnung und Bodenbearbeitung erzielt. Andere Farmer haben mit pfluglosen Verfahren und ohne Beregnung teilgenommen. Dennoch ist auch der mittlere Wettbewerbsertrag 2019 mehr als doppelt so hoch wie der mehrjährige Durchschnitt in Praxisbetrieben, der in den USA 10,7 t/ha Mais erreicht.

Osten Virginias von Wetterextremen verschont

Hula war bereits in den Jahren 2013, 2015 und 2017 Sieger im NCGA-Wettbewerb. Als ausschlaggebend für seinen Erfolg 2019 bezeichnet er das Glück, dass seine Region im Osten des Bundeslandes Virginia anders als die meisten großen Maisanbaugebiete keinerlei Wetterextreme zu erleiden hatte. Deswegen sind seine Maispflanzen nach einer zeitigen Aussaat gleichmäßig und zügig aufgelaufen und haben anschließend ausreichend Wärme und Niederschläge erhalten.

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