Wetterextreme

Land unter in England


Im Nordosten Englands sind zahlreiche Äcker nicht mehr befahrbar.
Foto: NFU
Im Nordosten Englands sind zahlreiche Äcker nicht mehr befahrbar.

Anhaltendes Regenwetter und Überschwemmungen plagen britische Farmer. Der dortige Bauernverband ruft nach besserem Hochwasserschutz.

Landwirte, insbesondere in den East Midlands und im Nordosten Englands, berichten von den „schlimmsten Niederschlägen seit Menschengedenken". Nach Angaben der National Farmers Union (NFU) stehen Tausende von Hektar Ackerland unter Wasser. Seit Oktober dauert das feuchte Wetter an. Deswegen ist auch mit einer erheblichen Verzögerung bei Aussaat von Wintergetreide zu rechnen. Zuckerrübenbauern wiederum können die Zuckerrüben nicht aus den nassen Böden bergen. Tierhalter schließlich müssen die Weideperiode früher beenden und mit höheren Kosten für Futter und Einstreu kalkulieren, so der Verband weiter.

„Jede künftige inländische Agrarpolitik muss sicherstellen, dass es Maßnahmen gibt, mit denen die landwirtschaftlichen Betriebe die Volatilität bewältigen können, insbesondere angesichts immer unberechenbarer werdender Wetterbedingungen", lautet eine Schlussfolgerung der NFU. Deswegen fordert der Verband die nächste Regierung und ihre Behörden auf, langfristige strategische Pläne zu entwickeln, um das zukünftige Hochwasserrisiko zu mindern und das Wasser besser zu managen.

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