Die Ausschreibungen für landbasierte Windenergieanlagen sind unterzeichnet worden. Im ersten Anlauf gingen über hundert Angebote ein. Die meisten stammen aus NRW.

Die Ausschreibungen für Windenergie an Land sind erstmals leicht unterzeichnet worden. Wie die Bundesnetzagentur vorvergangene Woche mitteilte, gingen 111 Gebote mit einem Umfang von 604 MW für die ausgeschriebene Menge von 670 MW zum Gebotstermin 1. Mai ein. Die Zuschlagswerte reichten von 4,65 ct/kWh bis zu 6,28 ct/kWh. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 5,73 ct/kWh, und damit auf dem Niveau der Ausschreibung vom Mai 2017 mit 5,71 ct/kWh. Das berichtete Agrar Europe.

Bürgerenergiegesellschaften waren mit 15 erfolgreichen Geboten im Umfang von 113 MW beteiligt und bekommen als Zuschlagswert den Gebotswert des höchsten noch bezuschlagten Gebots von 6,28 ct/kW. Am Besten schnitten die Bieter aus Nordrhein-Westfalen mit 33 Zuschlägen für 138 MW sowie aus Brandenburg mit 16 Zuschlägen für 87 MW ab. Das Netzausbaugebiet hatte in dieser Ausschreibung laut Bundesnetzagentur wieder keine Auswirkungen auf die Zuschlagsentscheidung. Die leichte Unterzeichnung bestätige den Trend der letzten Runden mit zurückgehenden Gebotsmengen, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. Er erwartet, dass die gegenüber der Ausschreibung im Februar angestiegene Förderung Bietern wieder verstärkte Anreize bieten dürfte, an zukünftigen Ausschreibungen teilzunehmen.

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