Schafhaltung

Antragsfrist für Wolfsschutz verlängert


Die Fördergelder können für wolfssichere Zäune oder Herdenschutzhunde verwendet werden.
Bild: Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen
Die Fördergelder können für wolfssichere Zäune oder Herdenschutzhunde verwendet werden.

Schäfer können Fördergelder für Schutzmaßnahmen vor Wolfsrissen beantragen. Weil die Mittel noch nicht ausgeschöpft sind, wurde die Antragsfrist verlängert.

Wanderschäfer können noch bis zum 10. Oktober 2019 Unterstützung für Schutzmaßnahmen vor Wölfen beantragen. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Antragsfrist verlängert. Insgesamt hat das Bundeslandwirtschaftsministerium eine Fördersumme von 1,05 Mio. € zur Verfügung gestellt. Die Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet, bis der Fördertopf geleert ist.

Um Gelder beantragen zu können, müssen Voraussetzungen erfüllt sein. Unterstützt werden nur Herden mit mindestens 200 Wanderschafen, die bis zum Stichtag 15. Juli 2019 über ein Jahr alt sind. Pauschal steht dem Antragsteller ein Betrag von 36 € pro Schaf zu. Die Herde muss während der Hauptweidesaison in Wolfs- und Wolfspräventionsgebieten gehalten werden. Die Förderung ist für Schutzmaßnahmen vor Wölfen wie Abwehrzäune oder Herdenschutzhunde gedacht. Es werden maximal 60 Hektar große Grün- oder Dauergrünlandflächen gefördert.

Die Unterlagen für den Antrag sind auf der Seite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) abrufbar. Der schriftliche Antrag muss die BLE bis zum 10. Oktober erreicht haben.

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