Wolfsmanagement

Debattieren um den Wolf


Morgen debattiert der Bundestag über den Umgang mit dem Wolf. In einem Punkt sind sich die Parteien einig: Mehr Schutz und Unterstützung für Weidetierhalter.

 
FDP als auch die AfD fordern eine Bestandsregulierung. Die Liberalen wollen, dass der Wolf als jagdbare Tierart in das Bundesjagdgesetz aufgenommen wird. Zudem soll der Bund zusätzliche finanzielle Mittel für die Schadensvorsorge und für Wolfsgeschädigte zur Verfügung stellen.

Auch die Grünen wollen unbürokratische und ausreichende Präventions- und Ausgleichsmaßnahmen beim Herdenschutz, die von Bund und Ländern gemeinsam zu entwickeln seien. Eine Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht lehnen die Grünen jedoch ab. Vielemehr tritt die Fraktion dafür ein, den Schutz des Wolfes zu gewährleisten. Ziel sei eine stabile und ausreichend große Wolfspopulation.

Die Linksfraktion will „Herdenschutz bundesweit wirkungsvoll durchsetzen“. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach Sofortmaßnahmen zum Schutz weidetierhaltender Betriebe. Dazu zählt ein Rechtsanspruch auf Unterstützung für Herdenschutzmaßnahmen sowie auf Schadensausgleich bei Wolfsübergriffen. Für den Umgang mit Problemwölfen und deren Entnahme will die Linke mehr Rechtssicherheit.

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