Quartalsauftakt

DuPont verkauft weniger Maissaatgut


Zum Abschluss des 1. Quartals 2015 berichtet der US-Chemiekonzern DuPont de Nemours, dass der Umsatz mit Pflanzenschutz und Saatgut gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres um 10 Prozent auf 3,9 Mrd. US-$ verloren hat. Damit setzt sich die schwächere Entwicklung aus dem Vorjahr durch. Ein wesentlicher Faktor für das US-Unternehmen sind ungünstige Währungsrelationen, die der Konzern im Agrarsegment für einen Umsatzrückgang von 8 Prozent verantwortlich macht. Noch deutlicher Federn lassen musste in den ersten drei Monaten 2015 das operative Ergebnis im Agrarsegment mit minus 21 Prozent auf 1,1 Mrd. US-$.

DuPont-Chefin Ellen Kullman nannte für das schwächere Abschneiden neben dem Währungseinfluss den Rückgang der globalen Maisanbaufläche, von der die zum Unternehmen gehörende Saatgutsparte Pioneer betroffen ist. Außerdem berichtete sie von einer geringeren Insektizidnachfrage in Lateinamerika.

Die Agrarsparte von DuPont hatte im Gesamtjahr 2014 einen Umsatz von rund 11,3 Mrd. US-$ erreicht. Dazu steuerte Saatgut von DuPont Pioneer rund 70 Prozent bei. (db)
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