Hafen Hamburg

Exportverladungen ziehen an


Um rund 1,7 Prozent ist der Umschlag von Massengütern im Jahr 2014 gestiegen. Insgesamt wurden 43 Mio. t Sauggut wie Getreide, Greifergut wie Kohle und Erz und Flüssigladungen wie Roh- oder Pflanzenöle abgewickelt, teilt der Verein Hafen Hamburg Marketing (HHM) jetzt weiter mit.

Im Segment Sauggut stieg der Umschlag den weiteren Angaben nach um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 8,2 Mio. t. Getrieben wurde die positive Entwicklung durch die Getreideexporte, so HHM. Die Ausfuhren stiegen um 6,7 Prozent im Vorjahresvergleich auf 3,7 Mio. t. Das Wachstum im Getreideexport sei wiederum durch steigende Verladungen in Richtung Nord- und Westafrika getragen worden.

Weniger erfreulich entwickelte sich das Segment Flüssigladungen, zu dem auch der Import von Palm- und Sojaöl zählt. Hier ging der Umschlag um 0,8 % gegenüber 2013 auf 14,4 Mio. t zurück. HHM begründet diese Entwicklung mit sinkenden Rohölimporten und einem geringeren Warenverkehr bei Palm- und Sojaöl.

Am stärksten entwickelte sich der Umschlag im Bereich Greifergut, der um 3,5 Prozent auf 20,4 Mio. t anstieg, hauptsächlich getrieben durch wachsende Kohleimporte.

Insgesamt hält der Massengutumschlag einen Anteil von 29,5 Prozent an der Entwicklung des Gesamtumschlags im Hamburger Hafen. Der Gesamtumschlag inklusive Stückgut erreichte 145,7 Mio. t (plus 4,8 Prozent gegenüber 2013), laut HHM das beste Ergebnis in der Geschichte des Hamburger Hafens. (pio)
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