Die KfW Bankengruppe hat ihr Fördergeschäft im ersten Halbjahr 2015 deutlich ausgeweitet. Das Gesamtvolumen ist um 31 Prozent gestiegen und liegt nun bei 41,5 Mrd. €. 


Besonders stark ist das internationale Geschäft um 55 Prozent auf jetzt 15,4 Mrd. € angewachsen. Auch die inländische Förderung legte um 21 Prozent zu. Die Finanzierungsnachfrage der Unternehmen zog nach zögerlichem Jahresbeginn deutlich an, heißt es von Seiten der KfW in ihrer jetzt veröffentlichten Halbjahresbilanz. Das sei ein gutes Zeichen für die deutsche Konjunktur.


Insbesondere in den Förderschwerpunkten Gründung und allgemeine Unternehmensfinanzierung sowie Umwelt und Energie erhöhte sich die Kreditnachfrage im zweiten Quartal spürbar. Für Investitionen in Umwelt und Energie gab die Förderbank 5 Mrd. € aus. Die erneuerbaren Energien wurden dabei mit 2,7 Mrd. € bedacht. Gründe hierfür sind günstige Kreditnehmerkonditionen sowie ein moderates Wachstum der Unternehmensinvestitionen. 


Das Ergebnis sei jedoch von diversen Sondereffekten geprägt. „Eine Hochrechnung des Halbjahres- auf das Jahresergebnis ist daher nicht möglich“, sagt Dr. Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe. (kbo)
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