Nahrungssicherung

Syngenta sieht Fortschritte bei Nachhaltigkeit


Der „Good Growth Plan“ wird seit 2013 umgesetzt, um weltweit die Nahrungsmittelproduktion zu steigern zu eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. In einem ersten Schritt sei 2014 ein globales Netzwerk von über 3.500 landwirtschaftlichen Referenz- und Benchmark-Betrieben eingerichtet worden, teilte das Unternehmen mit. Rund 860 Referenzbetriebe verwenden maßgeschneiderte Anbauprotokolle. Ziel sei es, bis 2020 die durchschnittliche Produktivität der weltweit wichtigsten Nutzpflanzen um 20 Prozent steigern, ohne mehr Ackerland, Wasser oder andere Ressourcen einzusetzen. Die Fruchtbarkeit von 10 Mio. ha degradiertem Ackerland soll verbessern werden. Dafür seien Weiterbildungsangebote entwickelt worden, um den Landwirten zu helfen, ihr Land so zu bearbeiten, dass der Boden möglichst wenig geschädigt wird.

Schulungen im Arbeitsschutz

Darüber hinaus will Syngenta gezielt auch die Artenvielfalt auf 5 Mio. ha Ackerland erhöhen. 2014 seien bereits auf rund 700.000 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche rund 50 Projekte in über 20 Ländern umgesetzt worden. Zudem habe Syngenta 4,7 Millionen Kleinbauern in der Arbeitssicherheit geschult. „Der heute veröffentlichte Bericht bestätigt die im ersten Jahr des Good Growth Plan erzielten Fortschritte. Er zeigt aber auch, dass es noch viel zu tun gibt, wenn wir die ehrgeizigen Ziele erreichen wollen, die wir uns bis 2020 gesteckt haben“, erklärte Mike Mack, Chief Executive Officer von Syngenta. Syngenta sei jetzt in der Lage, Verbesserungen in Bezug auf die Flächenproduktivität und die Ressourceneffizienz zu messen, zu überwachen und zu verwalten. (SB)
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