US-Mais und Soja im Rückstand


Trockenes Wetter in Teilen der USA unterstützt die Weizenernte. Mais und Sojabohnen stehen gut, sind aber verspätet. Der Drusch von Winterweizen geht in den USA zügig voran. Einen Anteil von 66 Prozent geernteter Fläche bis zum Wochenende meldet das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA in seinem Wochenbericht. Dieser Wert entspricht etwa dem Fünfjahresmittel.

Im größeren Rückstand befindet sich dagegen die Entwicklung der Mais- und Sojafelder. Die Aussaat war im Frühjahr verspätet erfolgt. Abgesehen davon sind die Bonituren der Pflanzen ordentlich. Von den Maisbeständen beurteilt das USDA 71 Prozent mit gut und exzellent, bei Soja beträgt dieser Anteil 66 Prozent. Allerdings beginnt in einigen Regionen der USA allmählich Trockenstress. Die Höhe der US-Ernte ist bei Mais und Soja in diesem Jahr besonders wichtig für die weitere Entwicklung der Weltmarktpreise. Zurzeit geht das USDA von  durchschnittlichen Hektarerträgen aus. Diese Einschätzung kann sich allerdings in den kommenden Wochen in beide Richtungen ändern. (db)
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