BVE-Konjunkturreport

Absatz von Lebensmitteln gewinnt an Fahrt

Im November 2017 erwirtschaftete die deutsche Ernährungsindustrie einen sattes Umsatzplus. Bei den Agrarrohstoffen ging es allerdings weiter bergab.

Im November 2017 erwirtschaftete die deutsche Ernährungsindustrie einen Umsatz von 16,3 Mrd. € und erreichte im Vorjahresvergleich ein Plus von 6,9 Prozent. Das geht aus dem heute veröffentlichten Konjunkturreport der Bundesvereinigung der Deutsche Ernährungsindustrie (BVE) hervor. Mit dem Beginn der Weihnachtssaison stieg der Absatz von Lebensmitteln um 4,8 Prozent zum Vorjahr. Eine positive Entwicklung zeigte sich auch im Auslandsgeschäft. Der Umsatz legte um 3,2 Prozent auf 5,1 Mrd. € zu. Diese positive konjunkturelle Lage setzte Anreize, die Produktion von Lebensmitteln auszubauen.

Beim HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel ging es im Dezember 2017 hingegen weiter bergab. Dieser Wert sank um 2,8 Prozent zum Vormonat. Damit lagen die Preise für Agrarrohstoffe mit 17,7 Prozent deutlich unter Vorjahresniveau. Im intensiven Wettbewerb sind die Rohstoffpreise einer der wichtigsten Kostenfaktoren in der Lebensmittelherstellung.

Auch im Im Januar 2018 sorgten steigende Geschäftserwartungen der Unternehmen für einen Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex. Der monatlich erscheinende Wert ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie. Dabei entwickelten sich einzelne Konjunkturindikatoren durchaus unterschiedlich. So wuchsen beispielsweise Nachfrage, Verkaufspreise oder Erwartungen an die Produktion verhaltener als im Vorjahr. Die Unternehmenserwartungen an den Export für die kommenden Monate stiegen hingegen.

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