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Die Umstellung auf artgerechte Tierhaltung, regionale Vermarktung und Energiesparmaßnahmen werden in 2002 noch stärker gefördert. Dies gab die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn bekannt. Wie aus einem Bericht des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hervorgeht, sind die Fördergrundsätze der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" zum Teil erheblich überarbeitet worden. Für Maßnahmen wie die Umstellung auf ökologischen Landbau oder die Vermarktungsförderung stehen in diesem Jahr rund 101 Mio. Euro bereit; 60 Prozent trägt der Bund, 40 Prozent das Land. Weitere 59 Mio. Euro kommen aus Fördermitteln der EU für das NRW-Programm "Ländlicher Raum" dazu. Neben der Umstellung auf artgerechte Tierhaltung sind unter anderem auch Milchviehställe und Maßnahmen zum Aufbau neuer Einkommensmöglichkeiten wie zum Beispiel "Urlaub auf dem Bauernhof" förderfähig. Weitere Schwerpunkte der Gemeinschaftsaufgabe sind Energieeinsparung, Hochwasserschutz, Dorferneuerung, Stärkung der regionalen Wirtschaft, Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete sowie forstliche Maßnahmen.(ED)
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