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Zum Jahresende 1999 waren in Deutschland 7.027 Flurbereinigungs- und beschleunigte Zusammenlegungsverfahren sowie Bodenordnungsverfahren nach dem Landwirtschaftsanpassungsgesetz anhängig, informiert das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn. Dies waren 3,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Gegensatz dazu ging die betroffene Fläche um 2,2 Prozent auf 2,94 Mio. ha zurück. 871 (Vorjahr: 963) Verfahren mit einer Fläche von rund 232.300 (189.000) ha wurden im Jahresverlauf 1999 abgeschlossen. Neu begonnen wurden 1.067 (1.130) Verfahren mit 172.500 (124.700) ha.
Die meisten Verfahren waren mit 1.456 in Bayern anhängig, danach folgte Sachsen-Anhalt mit 1.209. Bezogen auf die Fläche lag Bayern mit 720.400 ha vor Niedersachsen mit 475.000 ha und Baden-Württemberg mit 398.900 ha.
Die Vielzahl laufender Flurbereinigungsverfahren ist nach Auffassung des Ministeriums en eindeutiger Beleg dafür, dass weiterhin erhebliche Anstrengungen notwendig sind, um die Produktions- und Arbeitsbedingungen der landwirtschaftlichen Betriebe und die Entwicklung im ländlichen Raum zu verbessern. (ED)
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