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In Bayern hat sich gestern ein weiterer BSE-Verdachtsfall bestätigt, wie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, München, mitteilt. Es handele es sich um ein am 17. Oktober 1996 geborenes Rind (weiblich, Fleckvieh) aus Oberbayern, das am 2. März geschlachtet worden war. Der von einem Privatlabor durchgeführte BSE-Schnelltest hatte ein positives Testergebnis ergeben. Die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen hat diesen Verdacht nunmehr endgültig bestätigt. Der Bestand ist weiter gesperrt. Zusammen mit dem Landwirt wurde entschieden, dass sämtliche 30 Tiere des Bestandes getötet werden sollen. Das Fleisch der im Schlachthof sichergestellten Schlachtcharge wird vernichtet, informiert das Ministerium weiter. (ED)
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