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In Bayern wurde gestern ein weiter BSE-Fall bestätigt, wie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, München, mitteilte. Es handelt sich um ein am 9. Mai 1996 geborenes Rind (weiblich, Braunvieh) aus Schwaben. Das Rind war am 7. März 2001 getötet worden, nachdem klinische Erscheinungen (Schreckhaftigkeit, Berührungs- und Geräuschempfindlichkeit, Muskelzittern) festgestellt worden waren. Ein beim Landesuntersuchungsamt für das Gesundheitswesen (LUA) Südbayern durchgeführter BSE-Schnelltest hatte ein positives Ergebnis ergeben. Die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen hat diesen Verdacht nunmehr endgültig bestätigt. Der Bestand mit deutlich weniger als 100 Tieren ist weiter gesperrt. Zusammen mit dem Landwirt wurde entschieden, dass sämtliche Tiere des Bestandes getötet werden sollen. (ED)
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