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Für dürregeschädigte Betriebe wird die österreichische Regierung aus dem Katastrophenfonds umgerechnet rund 14,2 Mio. DM bereitstellen, informiert AIZ, Wien. Diese Summe löse weitere rund 14,2 Mio. DM in den Landesbudgets aus, da der Katastrophenfonds jeweils zur Hälfte aus Bundes- und Ländermitteln finanziert wird. Damit betrage die Soforthilfe insgesamt etwa 28,4 Mio. DM. Diese Summe soll zur Finanzierung von Zinszuschüssen bei Betriebsmittelkrediten eingesetzt werden. "Nun müssen die Richtlinien rasch erstellt werden, damit die Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden können", so der Vorsitzende der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck. Die lang anhaltende und außergewöhnliche Trockenheit hat nicht nur in den Ackerbaugebieten Ost- und Südostösterreichs zu schweren Schäden geführt, auch im Grünland kam es zu erheblichen Ernteausfällen. (ED)
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