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Die Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere in Tübingen hat einen weiteren BSE-Fall in Bayern bestätigt, wie das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, München, gestern mitteilte. Damit erhöht sich die Zahl der in Bayern registrierten BSE-Fälle auf 46. Es handele sich um ein am 6. April 1996 geborenes Rind (weiblich, Braunvieh) aus Schwaben. Das Tier war am 20. Juli 2001 geschlachtet worden. Der durch ein Privatlabor durchgeführte BSE-Schnelltest hatte ein positives Testergebnis ergeben. Die Sperrung des Rinderbestandes bleibe weiter bestehen. Am Schlachthof sind die erforderlichen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt worden, informierte das Ministerium weiter. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland bietet Ihnen AgroOnline unter der Rubrik Extra: BSE. (ED)
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