Mit einem Anteil von rund 13 Prozent am gesamten Benzinmarkt verfehlt der Absatz von Super E10 bislang die Erwartungen. Der Automobilclub ADAC will Vertrauen herstellen. Nach Angaben des ADAC haben sich die Vorbehalte gegenüber dem Benzin mit 10 Prozent Ethanolzusatz (E10) verändert. Anfangs fürchteten Autofahrer, dass ihre Fahrzeugmotoren Schaden nehmen könnte. Mittlerweile stellt der Club fest, dass die Sorge um die Nachhaltigkeit an der Tankstelle entscheidet. „Viele Menschen machen sich Gedanken, ob sie mit E10 nicht der Artenvielfalt schaden oder den Hunger in Ländern der Dritten Welt fördern", hat der ADAC herausgefunden. Am Mittwoch hat sich das ADAC-Präsidium am Rande einer Fachveranstaltung mit Spitzenvertretern des Bundesumweltministeriums, des Mineralölwirtschaftsverbandes, der Biokraftstoffindustrie, des Verbandes der Automobilindustrie VDA sowie des World Wide Fund for Nature WWF für E10 ausgesprochen. Dazu müsse allerdings den Verbrauchern glaubhaft vermittelt werden, dass und wie die Kontrolle der Nachhaltigkeitsanforderungen wirksam ausgeübt werde, meint der ADAC. (az)
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