Archer Daniels Midland Company (ADM) hat im 1. Quartal deutlich bessere Geschäfte mit Ölsaaten gemacht und davon stark profitiert. Das Segment Agricultural Services, das im vergangenen Jahr noch ein schwaches Ergebnis verzeichnete, konnte 6,81 Mrd. US-$ Umsatz einfahren. Immerhin ein Anstieg um 8 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg auf 14,99 Mrd. US-$ (Vorjahr: 14,38).
Kennzahlen ADM Q1
Der Nettogewinn im 1. Quartal stieg auf 339 Mio. US-$ oder 59 Cent pro Aktie im Quartal. Im Vorjahr konnte der Konzern 230 Mio US-$ oder 39 Cent pro Aktie verzeichnen. Der Umsatz kletterte von 14,38 Mrd. US-$ auf auf 14,99 Mrd. US-$.


Trotz dieser Zuwächse dürfte die Stimmung eher gedrückt bleiben. Die 339 Mio. US-$ Nettogewinn (Vorjahr 230 Mio US-$) des Konzerns entsprechen 59 Cent pro Aktie im Quartal. Die Wall Street jedoch hatte ADM mit erwarteten 61 Cent pro Aktie deutlich mehr zugetraut.

Gegenwind für ABCD-Konzerne

Ausgezahlt habe sich auch der Verkauf der einzigen Zuckerrohrmühle in Brasilien. ADM hatte vor einem Jahr bekannt gegeben, sich von der Anlage zu trennen. Sie sei zu klein gewesen, um wirtschaftlich arbeiten zu können.

Gegenwind spüren ADM und seine großen Wettbewerber Bunge, Cargill sowie Louis Dreyfus - gemeinsam als ABCD-Unternehmen bekant - derzeit vor allem durch weltweit überschüssige Bestände an Getreide. Alleine ADM hat seit Januar 14,4 Mio. t und damit 2 Prozent mehr Getreide verarbeitet. (got)
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