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Ab sofort können Landwirte Fördermittel aus dem Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) beantragen, teilt das Sächsische Landwirtschaftsministerium mit. Der Europäische Ausschuss für Agrarstruktur und ländliche Entwicklung hat dem Rahmenplan der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" zugestimmt. Damit ist die wesentliche Voraussetzung für die endgültige Genehmigung der Fördermittel durch die EU-Kommission gegeben. Die Anträge liegen in den jeweiligen Ämtern für Landwirtschaft bereit. Eine Bewilligung der Fördermittel kann allerdings erst nach abschließender Zustimmung der EU-Kommission erfolgen. Damit wird in ungefähr einem Monat gerechnet.
Mit dem AFP werden unter anderem bauliche Investitionen zur Verbesserung des Umweltschutzes, der Produktions- und Arbeitsbedingungen sowie des Tierschutzes und der Tierhygiene gefördert. Dafür stehen in diesem Jahr rund 19 Mio. DM zur Verfügung. Eine Aufstockung der Tierhaltung ist mit diesen Mitteln jedoch nicht möglich. Ebenso ist es nicht möglich, Anträge nach der Richtlinie "Nachhaltige Entwicklung der Landwirtscahft" zu stellen. Für beides steht noch die Genehmigung des Operationellen Programms durch die EU-Kommission aus, informiert das Ministerium weiter. (ED)
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