AMK: Fördergeld für ländlichen Raum ist sicher


Ende November wollen die Staats- und Regierungschef in der EU über den Finanzplan der neuen Förderperiode von 2014  bis 2020 beraten. Für die deutschen Landwirte steht dabei viel auf dem Spiel. Bundesagrarministerin Ilse Aigner sicherte heute bei der Agrarministerkonferenz den Bundesländern zu, dass im Falle von Einsparungen im EU-Agrarhaushalt, die Bundesregierung die Förderprogramme weiterhin unterstützen wird. Aigner nannte beispielsweise Zahlungen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK). Hier würden die Förderungen ab 2014 weitergehen und zwar mit einer Aufstockung des Bundesanteils zur Finanzierung der GAK, stellte Aigner in Aussicht.

Till Backhaus, Agrarminister in Mecklenburg-Vorpommern, appelierte heute bei der AMK in Schöntal an die Verantwortung der EU-Regierungschefs. Sie müssten sich im November auf einen Finanzplan in der EU für die Förderperiode von 2014 bis 2020 einigen, ansonsten bestünde die Gefahr, dass nicht mehr genung Zeit bleibe, dass die anstehenden Zahlungen auch ab 2014 erfolgen. Dies betreffe insbesondere die Fördermittel der 1. und 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). (da)
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