Baden-Württemberg beruft die Agrarministerkonferenz (AMK) kurzfristig ein. Sie will auf die stockenden Verhandlungen um den künftigen EU-Haushalt reagieren.

Am 12. Dezember wird sich die AMK zu einer außerordentlichen Sitzung in Berlin treffen. Baden-Württemberg hat als Vorsitzland dazu eingeladen. Dies bestätigte gegenüber agrarzeitung|online eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums in Stuttgart.

Notwendig werde dieses Treffen, weil sich der EU-Haushaltsrahmen 2014 bis 2020 für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) verzögert. Vor allem mehrjährige Förderprogramme der Länder kommen daher ebenfalls in Verzug. Zuletzt hatten mehrere Landesminister vor den Konsequenzen von Mittelkürzungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung gewarnt. (hed)
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