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Ernteversicherungen und andere Risikoabsicherungen sollen nicht aus dem EU-Agrarhaushalt unterstützt werden. Dieses Anliegen von einigen südlichen EU-Mitgliedstaaten wies die EU-Kommission in ihrem am Mittwoch in Brüssel vorgelegten Bericht zum Risiko- und Krisenmanagement in der Landwirtschaft zurück. Die Kommission möchte nach dem Abbau der Interventionspreise keinesfalls neue Sicherungsinstrumente in die Marktordnungen einbinden. Die Kommission eröffnet in ihrem Bericht lediglich den einzelnen Mitgliedstaaten die Möglichkeit, Landwirten bei privaten Ernteversicherungen unter die Arme zu greifen und zwar mit Mitteln aus dem nationalen Haushalt. Bis zu 50 Prozent der Prämien für entsprechende private Versicherungen könnten von den Mitgliedstaaten im Rahmen der Programme für die Entwicklung des ländlichen Raumes übernommen werden. (Mö)
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