Absatz von Düngemitteln rückläufig


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Die Einlagerung von Düngemittel ist im Düngejahr 2006/07 (Juli/Juni) schwach gestartet. Darauf lassen die neuesten Zahlen über den Absatz von Düngemitteln für das 1. Quartal von Juli bis September 2006 schließen, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden jetzt veröffentlicht hat. Diese Entwicklung bestätigen auch die Einschätzungen des Düngemittelhandels. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Absatz von N-haltigen Düngern im Berichtszeitraum um rund 8 Prozent niedriger ausgefallen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beim wichtigsten Dünger Kalkammonsalpeter (KAS) sind in den ersten drei Einlagerungsmonaten von Juli bis September nur 213.000 t N abgesetzt worden, das sind 10 Prozent oder 23.000 t N weniger.

Einen regelrechten Einbruch gab es bei NPK-Düngern, der sich in den jetzt veröffentlichten Zahlen widerspiegelt. Diese Entwicklung hatte sich schon in einem schwachen Frühjahrsgeschäft 2006 abgezeichnet. Bis Ende September ist der Absatz von Mehrnährstoffdüngern um 34 Prozent gegenüber Vorjahr zurückgegangen. Nur Harnstoff konnte gegenüber dem Vorjahr wieder aufholen. Hier liegen die Abverkäufe von Juli bis Ende September bei 75.000 (60.000) t N. Wenig erfreuliches gibt es bei Phosphatdüngern mit einem Rückgang um fast 40 Prozent zu berichten. In etwa ausgeglichen war der Absatz von Kalidüngern mit einem leichten Minus von 3 Prozent auf rund 120.000 t K20. Kalk wurde sogar wieder etwas mehr eingesetzt als im Vorjahr. (da)

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