Abschneidegrenzen für Ölsaatenanbau in Ostdeutschland bekannt

1

Die Abschneidegrenzen für den Anbau von Ölsaaten in allen fünf neuen Bundesländern stehen fest. Für die Ernte 2000 dürfen die Landwirte höchstens folgenden Anteil ihrer Ackerflächen mit Ölsaaten bebauen, um die gesonderte EU-Ölsaatenprämie zu erhalten: Mecklenburg-Vorpommern 16 Prozent, Brandenburg 8,5 Prozent, Sachsen-Anhalt 8 Prozent, Thüringen 10 Prozent und Sachsen 8,5 Prozent. Seit der jüngsten Agrarreform zählen auch die Ölsaatenflächen der Kleinerzeuger mit zur durch das Blair-House-Abkommen begrenzten Fläche. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland etwa 9 000 ha Ölsaaten von Kleinerzeugern bestellt, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Bonn mit. Das sind gut ein Prozent der insgesamt 836 100 ha, auf denen in Deutschland Ölsaaten prämienberechtigt angebaut werden dürfen. (Mö)
stats