Die geplante Schweinemastanlage in Haßleben/Brandenburg wird drastisch zurückgefahren. Das Genehmigungsverfahren verzögert sich. Der niederländische Investor Harry van Gennip, der seit Jahren um die Genehmigung für eine Anlage in Haßleben kämpft, muss sein Vorhaben nun deutlich verkleinern. Dem Antrag zufolge soll die Anzahl der Schweinemastplätze von 35.200 auf 4.400 reduziert werden, berichtet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) in Damme unter Berufung auf das Umweltministerium in Brandenburg. Ursprünglich habe es sich um 67.000 Mastplätze gehandelt.

Das für das Genehmigungsverfahren zuständige Landesamt müsse nunmehr die geänderten Antragsunterlagen erneut prüfen. Dabei wird es insbesondere um die Auswirkungen auf Natur und Umwelt gehen, so die ISN. Der Abschluss des Genehmigungsverfahrens zum Projekt in Haßleben, der nach der negativen Stellungnahme des Landkreises Uckermark unmittelbar bevorstand, werde sich jetzt auf Grund des kurzfristig eingegangenen Änderungsantrages des Investors verzögern. (az)
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