Abwehr gegen Schweinepest intensivieren

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Zur Abwehr der Schweinepest müssen alle Vorsichts- und Abwehrmaßnahmen mit größter Konsequenz durchgeführt werden. Die Dezimierung der in den vergangenen Jahren sich stark entwickelnden Schwarzwildpopulation stehe dabei an obersterer Stelle, betonte Franz Meyer zu Holte, 1. Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN), Damme. Zur Eröffnung der am Dienstag in Münster stattgefundenen Großveranstaltung "Fokus Schwein" verwies Meyer zu Holte auf die Bedeutung der Exportmärkte für die deutsche Schweineproduktion. Die Schweinhaltung befinde sich in einer hervorragenden Verfassung. Auch bestehe großer Optimismus für die nähere Zukunft. Keinesfalls dürfe die Schweinepest in die Veredlungszentren gelangen. Die sich ergebende Veränderung des Seuchenstatus würde die Exportgeschäfte in höchstem Maße bedrohen. Meyer zu Holte bezog sich auf einen festgestellten Schweinepestfall in Nordrhein-Westfalen zu Anfang des Jahres sowie verschiedene aktuell aufgetretene Verdachtsfälle. Nach einem bestätigten Verdachtsfall am vergangenen Freitag im Rhein-Sieg Kreis sei nun von der Gefahr einer weiteren Verbreitung auch im rechtsrheinischen Raum auszugehen, betonte der ISN-Vorsitzende. (jst)
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