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Die Bundesanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen hat einen weiteren BSE-Verdacht aus Schleswig-Holstein bestätigt, wie das Kieler Landwirtschaftsministerium heute mitteilt. Damit hat sich die Zahl der schleswig-holsteinischen BSE-Fälle auf acht erhöht. Die gefallene schwarzbunte Milchkuh wurde am 8. Dezember 1995 geboren und war am 6. Juni 2001 in der Tierkörperbeseitigungsanstalt Einfeld einem BSE-Schnelltest unterzogen worden. Der Betrieb mit einem Bestand von rund 100 Rindern war nach dem positiven Schnelltest gesperrt worden. Entsprechend eines Vorschlages des Ständigen Veterinärausschusses der Europäische Union, der bei einem BSE-Fall auch vorsieht, nur die Geburtskohorte zu töten, wurden im Vorgriff darauf 19 Rinder des betroffenen Bestandes getötet, informiert das Ministerium weiter. Zur Geburtskohorte gehören solche Tiere des Herkunftsbestandes, die ein Jahr vor und ein Jahr nach der Geburt des betroffenen Tieres geboren wurden. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland können Sie Sich links unter der Rubrik "Extra: BSE" verschaffen. (ED)
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