Agrarius

Ackerbaukonzern verbreitet Zuversicht

Rund 5.000 Hektar Eigen- und Pachtland bewirtschaftet der Konzern in Rumänien. Die erfolgreiche Ernte der Winterkulturen und der gute Stand der Sommerkulturen lässt die Zuversicht wachsen, heißt es auf der Hauptversamlung Ende August am Firmenstandort in Bad Homburg. Dort gab das Management bekannt, dass die Erlöse 2016 stark zulegen sollen. 


Die Zielspanne für den Umsatz wurde von 4,5 bis 4,8 Mio. € auf 4,8 bis 5,0 Mio. € angehoben. Die Zielspanne für das EBITDA (Gewinn vor Steuern) im laufenden Geschäftsjahr wurde vom Management jedoch unverändert bei 450.000 bis 700.000 € belassen. 
Beim Winterraps sei sowohl der Ertrag je Flächeneinheit mit 4,13 t/ha als auch der erzielte Preis mit 344 €/t deutlich über der Planung ausgefallen. Für Wintergerste und -weizen zeichneten sich zwar Preise unterhalb des anvisierten Niveaus ab, was aber durch höhere Mengen teilweise kompensiert werde. Das Preisniveau der Vorkontrakte für die Sommerkulturen liege tendenziell über der Planung, erklärt der Konzern die gewachsene Zuversicht.

Wachstum
Derzeit bewirtschaftet die seit 2008 an der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Gesellschaft rund 5.000 Hektar Ackerland in Rumänien. Künftig sollen die Ackerflächen vergrößert und die Wertschöpfungskette erweitert werden.

Aktie bleibt riskant

Das vergangene Jahr präsentierte sich nicht ganz so prächtig. 2015 verbuchte Agrarius einen Fehlbetrag von 300.000 €. Der Konzernumsatz lag bei 4,1 Mio. €. Das Analystenhaus SMC Research, das die Agrarius AG betreut, sieht ein Kursziel der Aktie von 1,10 €. Es ordnet die Aktie weiter als "Speculative Buy" ein. (kbo)
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