Ekotechnika

After-Sales-Geschäft floriert

Für Ekotechnica sind die Geschäftsbedingungen in Russland weiterhin herausfordernd. Das Unternehmen werde wie angekündigt stärker auf die exklusive Zusammenarbeit mit John Deere setzten, teilte das Management am Dienstag bei der Hauptversammlung der Ekotechnika mit. Eine Herausforderung sei der aktuell starke US-Dollar gegenüber dem Euro, der sich negativ auf den Preiswettbewerb mit europäischen Anbietern auswirke. Zufrieden ist das Unternehmen dagegen mit dem After-Sales-Geschäft, das in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2016/17 um 28 Prozent zunahm. Die Finanzierungsbedingungen in Russland blieben dagegen anspruchsvoll, auch wenn zuletzt der Leitzins leicht auf 9,75 Prozent gesenkt wurde.

Knapp 79 Prozent des Grundkapitals waren auf der Hauptversammlung vertreten, bei der auch die Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres vorgestellt wurden. Mit großer Mehrheit wurden Wolfgang Bläsi und Lars Bjarne Buwitt in den Aufsichtsrat gewählt. Die Ekotechnika AG, ist die deutsche Holdinggesellschaft der EkoNiva-Technika Gruppe, des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland. (SB)
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