Agco hält an Jahresprognose fest


Für den US-Landtechnikkonzern Agco verläuft das aktuelle Geschäftsjahr bislang erfolgreich. Vor allem in Südamerika floriert der Absatz. In den ersten neun Monaten 2010 verzeichnet Agco einen weltweiten Umsatz mit Traktoren und Landtechnik von 4,7 Mrd. US-$. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein leichtes Plus von knapp 1 Prozent. Ohne Währungseinfluss hätte der aktuelle Umsatz das Vorjahresniveau um 1,3 Prozent unterschritten, teilte Agco mit. Den Nettogewinn von Januar bis September 2010 beziffert der Konzern auf 135 (Vorjahr: 102) Mio. US-$. Ein sehr reges Interesse an Landtechnik verzeichnet Agco vor allem in Südamerika. Für Westeuropa werden hingegen rückläufige Verkäufe ausgewiesen, sowohl bei Schleppern als auch bei Landmaschinen.

Für das Kalenderjahr 2010 insgesamt stellt Agco-Chef Martin Richenhagen weiterhin einen Konzern-Umsatz von 6,7 bis 6,8 Mrd. US-$ in Aussicht. Im Vorjahr hatte das Unternehmen mit Hauptsitz in Duluth im US-Bundesstaat Georgia insgesamt 6,6 Mrd. US-$ umgesetzt. Zur Produktpalette gehören Traktoren, Mähdrescher, Grünlandtechnik und Bodenbearbeitungsgeräte. Kernmarken sind Fendt, Challenger, Massey-Ferguson und Valtra. In Deutschland produziert Agco/Fendt an den beiden bayerischen Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim. (Sz)
stats