Neunmonatsbilanz

Agco hält an Jahresprognose fest

Agco erwirtschaftet in den ersten neun Monaten 2016 einen globalen Umsatz von etwa 5,3 Mrd. US-$, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein Minus von 3,5 Prozent bedeutet, berichtet das Unternehmen mit Hauptsitz in Duluth im US-Bundesstaat Georgia. Das 3. Quartal steuerte 1,8 (1,7) Mrd. US-$ dazu bei.

Brasilien weiter schwach

Rückläufige Geschäfte für Traktoren und Landmaschinen stellt Agco insbesondere auf den Märkten in Nord- und Südamerika fest. In Nordamerika sanken die Umsatzerlöse im aktuellen Beobachtungszeitraum um fast 10 Prozent. Das Minus bei Hochleistungsschleppern konnte dort laut Agco teilweise durch den Absatz kleiner und mittlerer Traktoren kompensiert werden. In Südamerika beträgt das Umsatzminus im Jahresvergleich 8 Prozent. Deutliche Rückgänge in Brasilien hätten teilweise durch Wachstum in Argentinien ausgeglichen werden können.

Markt in Westeuropa zweigeteilt

In der Region Europa/Afrika/Mittlerer Westeuropa steht von Januar bis September 2016 für Agco ein Umsatzplus von 4,2 Prozent in den Büchern. In Westeuropa stehen bessere Geschäfte in Frankreich sowie Skandinavien Umsatzrückgänge in Deutschland gegenüber.

Die niedrige weltweite Nachfrage nach Agrartechnik dürfte Umsatz und Ergebnis von Agco auch 2016 negativ beeinflussen, heißt es in Duluth. Für das Gesamtjahr erwartet Konzernchef Martin Richenhagen globale Umsätze von 7,2 US-$. Diese Prognose gab er bereits im August ab. Im vorigen Jahr verzeichnete Agco weltweit einen Konzernumsatz von 7,5 Mrd. US-$. (Sz)
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