Agco in Europa erfolgreich

Der US-Agrartechnikkonzern Agco setzt sein Umsatzwachstum fort. In Europa florieren seit Jahresbeginn die Verkäufe von Landmaschinen. Um 26 Prozent ist der globale Agco-Umsatz im 1. Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, berichtet das Unternehmen mit Hauptsitz in Duluth im US-Bundesstaat Georgia. Die Umsatzerlöse von Januar bis März summieren sich den Angaben zufolge auf 2,3 Mrd. US-$. Der Absatz von Traktoren und Landmaschinen erfreute insbesondere in Nordamerika sowie Westeuropa. Während der Schleppermarkt in beiden Regionen im Vergleich zum 1. Quartal 2011 zuletzt nur moderat wächst, übertreffen die aktuellen Verkäufe von Landmaschinen jene aus dem Vorjahr in Nordamerika um 40 Prozent sowie in Westeuropa um 23 Prozent.   

Für das Gesamtjahr 2012 rechnet Agco-Chef Martin Richenhagen jetzt mit globalen Umsätzen zwischen 10,2 und 10,5 Mrd. US-$. Anfang Februar fiel die Prognose mit 10,0 Mrd. US-$ bereits optimistisch aus. Im Jahr 2011 verzeichnet Agco weltweit einen Jahresumsatz von knapp 8,8 Mrd. US-$. Die Produktpalette des Konzerns umfasst Traktoren, Mähdrescher, Grünlandtechnik sowie Bodenbearbeitungsgeräte. Kernmarken sind Fendt, Challenger, Massey-Ferguson und Valtra. In Deutschland werden Fendt-Schlepper an den bayerischen Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim gefertigt. (Sz)
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