Quartalsbericht

Agco ist optimistischer

Agco erwirtschaftet in den ersten neun Monaten 2017 einen globalen Umsatz von etwa 5,3 Mrd. US-$, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein Plus von knapp 9 Prozent bedeutet, berichtet das Unternehmen mit Hauptsitz in Duluth im US-Bundesstaat Georgia. Das 3. Quartal steuerte 2,0 (1,8) Mrd. US-$ dazu bei. „Nach drei Jahren starker Rückgänge sehen wir, dass sich die Märkte stabilisieren", so Agco-Chef Martin Richenhagen.

Südamerika erfreut weiterhin

Dabei präsentierten sich die Geschäfte für den US-Konzern im bisherigen Verlauf der Geschäftssaison unterschiedlich. Weiterhin würden die Geschäfte mit Traktoren und Landmaschinen insbesondere in Südamerika florieren. Hier kletterte der Nettoumsatz im aktuellen Berichtszeitraum um fast 16 Prozent. In Nordamerika hingegen sanken die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten um 1 Prozent. Unter anderem standen hier Rückgänge im Absatz von Pflanzenschutztechnik anziehende Verkäufe von Traktoren im mittleren und hohen PS-Segment gegenüber.

Westeuropa bleibt zweigeteilt

In Westeuropa seien die Geschäfte weiterhin zweigeteilt. Höheren Umsätzen in Deutschland, Großbritannien, Spanien sowie auch in Osteuropa standen Rückgänge in Frankreich, dem zweitgrößten Landtechnikmarkt in Europa, gegenüber.

Die weltweit anziehende Nachfrage nach Agrartechnik dürfte Umsatz und Ergebnis von Agco 2017 positiv beeinflussen, heißt es in Duluth. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzernchef globale Umsätze von 8,2 US-$. Im April dieses Jahres lag die Prognose von Richenhagen noch bei 7,7 Mrd. US-$. Im vorigen Jahr verzeichnete Agco einen globalen Konzernumsatz von 7,4 Mrd. US-$. (Sz)
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