Der Agrartechnikhersteller Agco blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Die positiven Erwartungen haben sich erfüllt. 2011 verzeichnet Agco weltweit einen Jahresumsatz von knapp 8,8 Mrd. US-$. Der Zuwachs gegenüber 2010 beträgt rund 27 Prozent, teilt das Unternehmen heute mit. Den Nettogewinn von Januar bis Dezember 2011 beziffert der Konzern auf 585 (Vorjahr: 220) Mio. US-$. 

In Westeuropa haben sich die Geschäfte im Berichtszeitraum sowohl bei Schleppern als auch bei Landmaschinen sehr gut entwickelt. Hier berichtet berichtet Agco von zweistelligen Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Den stärksten Absatz an Traktoren verzeichnete das Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Skandinavien und Finnland. Agco-Chef Martin Richenhagen zeigte sich über das Ergebnis erfreut. Die weltweit florierende Nachfrage an Landtechnik führt er auf die günstige ökonomische Situation in der Agrarbranche zurück. Für 2012 peilt Agco einen weltweiten Umsatz von mehr als 10 Mrd. US-$ an. 

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Duluth im US-Bundesstaat Georgia bietet Traktoren, Mähdrescher, Grünlandtechnik und Bodenbearbeitungsgeräte. Kernmarken sind Fendt, Challenger, Massey-Ferguson und Valtra. In Deutschland produziert Agco/Fendt an den beiden bayerischen Standorten Marktoberdorf und Asbach-Bäumenheim. (sch)
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