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Die Agco Corporation, Duluth/Georgia, konnte im vergangenen Geschäftsjahr vor allem mehr Landtechnik in Deutschland, Skandinavien und Osteuropa verkaufen. Der US-Landtechnikhersteller weist für das operative Ergebnis mit 279 (Vj. 242) Mio. US-$ ein Plus von 10 Prozent für die Region Europa, Afrika und Mittlerer Osten aus. In Nordamerika waren die Landwirte hingegen nicht sehr kauffreudig, insbesondere an PS-starken Taktoren. Hier sank das operative Ergebnis um 21 Prozent. Den Verlust weist Agco mit 37,8 Mio. US-$ aus. Auch in der Region Asien/Pazifik erzielte das Unternehmen 2006 nur ein operatives Ergbenis von 20,3 (35) Mio. US-$, 23 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr. Lediglich in Südamerika, vor allem in Brasilien, wurde ein operatives Plus von 37 Prozent auf 45,2 (37,8) Mio. US-$ erwirtschaftet. Insgesamt erzielte Agco weltweit einen Umsatz von 5,43 (5,45) Mrd. US-$.

Für 2007 erwartet der Konzern weltweit einen Umsatzzuwachs zwischen 3 und 5 Prozent und setzt dabei vor allem auf mehr Absatz in Osteuropa. In Nord- und Südamerika hingegen geht Agco von keinen Steigerungen aus. (AW)

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