Saisonabschluss

Agco will Kosten weiter drücken

Agco gibt für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von insgesamt 7,4 Mrd. US-$ bekannt. In der Saison davor standen etwa 7,5 Mrd. US-$ in den Büchern, informierte das Unternehmen mit Hauptsitz in Duluth/US-Bundesstaat Georgia am Dienstag.

„Das vergangene Jahr war ein schwieriges Jahr auf Grund der weiterhin schwachen globalen Nachfrage nach Agrartechnik", so Agco-Chef Martin Richenhagen. Dennoch habe sich der Konzern gut positionieren können, um neue Wachstumschancen auszuloten.

Mit Blick auf die Regionen betont Agco für 2016 vor allem den deutlichen Absatzrückgang von Hochleistungstraktoren und Mähdreschern in Nordamerika. In Südamerika hätten etwas bessere Geschäfte in Argentinien Umsatzrückgänge in Brasilien etwa ausgleichen können. Für Europa meldet der US-Konzern einen sinkenden Maschinenabsatz in Deutschland und Frankreich, während in Großbritannien sowie Skandinavien im aktuellen Berichtszeitraum Wachstum generiert werden konnte.

Mit Blick auf 2017 erwartet Richenhagen, dass die Nachfrage nach Landtechnik vor allem in Nordamerika und Europa noch nicht an Fahrt gewinnen wird. Die Antwort darauf werde sein, den Fokus weiterhin auf Kostensenkung und Aufwandsminimierung zu richten, um die Effizienz der Fabriken zu steigern. Zudem solle der Service für die Kunden verbessert und das Produktangebot ausgebaut werden. Der Agco-Chef rechnet für das laufende Jahr aus heutiger Sicht mit einem Umsatz von 7,4 Mrd. US-$. (Sz)
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